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Cassistörtchen mit Zitronencreme

Schon im letzten Jahr habe ich den Back-A-Thon auf Baking the law mitverfolgt und die tollen Rezepte einschließlich der schönen Fotos bewundert. Damals hatte ich ja noch keinen Blog…

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Aber jetzt hab ich einen, und diesmal bin ich selbst mit dabei! Das Thema „Berrylicious“ kam mir dabei sehr entgegen, denn ich liebe Beeren. Am liebsten einfach so zum Naschen, aber auch gern in Form von Nachtisch oder natürlich in Backwerken aller Art: Beeren sind einfach mit das Schönste am Sommer.

Und als ich dann letzte Woche in meinem Lieblings-Hofladen schwarze Johannisbeeren bekam, eilte ich sofort in die Küche, um daraus etwas leckeres zu kreieren: kleine Obsttörtchen, gefüllt mit Kompott aus schwarzen Johannisbeeren und verziert mit einer sommerlich-frischen Zitronencreme.

Cassistörtchen mit Zitronencreme

Cassistörtchen mit Zitronencreme (6 bis 7 Stück)

Kompott
250 g schwarze Johannisbeeren
150 ml Traubensaft (oder anderer Fruchtsaft)
2 gestrichene Esslöffel Speisestärke
4 Esslöffel Zucker
nach Belieben Vanillepulver

Teig
120 g Mehl (z. B. 80 g Dinkelmehl und 40 g Hafermehl; geht aber auch mit ganz normalem Weizenmehl)
2 gestrichene Teelöffel Backpulver
30 g Zucker
30 g Margarine
1 Prise Salz
1 Teelöffel Zitronenschale
1 Teelöffel Zitronensaft
1 Esslöffel Pflanzenmilch

Zitronencreme
50 ml Zitronensaft
3 Esslöffel Puderzucker
1/2 Teelöffel Agar-Agar
100 g Sojajoghurt
70 g aufschlagbare Pflanzensahne
1 Beutel Sahnesteif

Die Johannisbeeren waschen und 50 g davon beiseite stellen für die Dekoration. Die restlichen Beeren mit dem Traubensaft und dem Zucker aufkochen und kurz köcheln lassen, bis sie weich sind. Die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser anrühren, zum Kompott geben, gut verrühren und das Ganze nochmals aufkochen lassen. Nach Belieben noch eine Prise Vanillepulver hinzufügen. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

Für den Teig alle Zutaten gleichmäßig verkneten.  Falls der Teig zu klebrig ist, noch etwas Mehl hinzufügen.

Backofen vorheizen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze).

Den Teig etwa 2 bis 3 mm dick ausrollen und Kreise mit etwa 10 cm Durchmesser ausstechen oder ausschneiden. Silikon-Muffinförmchen mit dem ausgestochenen Teig auslegen, dann das etwas abgekühlte Johannisbeerkompott auf die Förmchen verteilen. Im Backofen etwa 20 Minuten backen.

Törtchen komplett auskühlen lassen.

Für die Creme den Zitronensaft in einem kleinen Topf mit Puderzucker und Agar-Agar gut verrühren. Zum Kochen bringen und ein paar Minuten köcheln lassen. Etwas abkühlen lassen, dann nach und nach den Sojajoghurt unterrühren.

Die Pflanzensahne nach Anleitung mit Sahnesteif aufschlagen und vorsichtig unter die Joghurt-Zitronen-Creme unterheben. Die Creme für einige Stunden in den Kühlschrank stellen.

Auf die abgekühlten Törtchen mit einem Spritzbeutel Cremetupfen aufspritzen, mit den übrigen Beeren verzieren und servieren.

Mangoldgemüse mit Kichererbsen

Heute gibt es ein Rezept aus der Reihe „einfache vegane Alltagsküche“. Die funktioniert bei mir normalerweise nach dem Motto: Nimm, was an Gemüse da ist (oder was mein Regionalladen gerade hat), mische es mit Hülsenfrüchten/Tofu/Sojaschnetzeln und lass es dir schmecken 🙂

Auf diese Weise ist auch dieses Abendessen entstanden: Ich hatte morgens schon eine gute Portion Kichererben eingeweicht, um abends irgendetwas mit Gemüse daraus zu machen. Morgens im Büro kam meine Kollegin an und brachte mir frisch geernteten Mangold aus ihrem Garten mit. Somit stand fest, dass das Abendessen aus Kichererbsen und Mangold bestehen würde. Dazu kamen noch ein paar Tomaten, gewürzt habe ich es mit süßem Paprikapulver und etwas Rosmarin vom Balkon.

Mangoldgemüse

Mangoldgemüse mit Kichererbsen (3 Portionen)

200 g Kichererbsen getrocknet (oder 2 Gläser fertige Kichererbsen)
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
400 g Mangold
3 mittelgroße Tomaten
1 Esslöffel Olivenöl
Salz
Pfeffer
etwas Rosmarin
1 Teelöffel süßes Paprikapulver
1 Esslöffel Tomatenmark

Die Kichererbsen mindestens 12 Stunden in reichlich Wasser einweichen. Danach Wasser abgießen und mit frischem Wasser im Schnellkochtopf etwa 13 Minuten kochen. Alternativ die Kichererbsen aus dem Glas abtropfen lassen.

Mangold waschen und die Stiele von den Blättern trennen. Stiele in schmale , Blätter in etwas breitere Streifen schneiden. Zwiebeln in Ringe schneiden, Knoblauch fein hacken, Tomaten würfeln.

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch kurz anbraten, dann die Mangoldstiele dazugeben. Alles ein paar Minuten lang braten, dann die Tomatenwürfel unterrühren und die Mangoldblätter in die Pfanne geben. Deckel schließen und 1 bis 2 Minuten warten, bis die Blätter etwas zusammenfallen, dann die Blätter mit dem restlichen Gemüse mischen und die abgetropften Kichererbsen hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Rosmarin würzen, Tomatenmark unterrühren. Noch etwas ziehen lassen, bis der Mangold weich, aber trotzdem noch schön bissfest ist.

Pici all’aglione

Letzten Oktober haben wir zwei wunderschöne Urlaubswochen in der Toskana verbracht. Zwei Wochen in einer traumhaften Ferienwohnung ganz allein auf einem der vielen Hügel mit Blick auf diese einzigartige Landschaft. Unterwegs mit den Mountainbikes oder auch auf Stadtbesichtigung in Siena, Montalcino oder San Gimignano. Oder einfach nur auf der Terrasse oder vor dem Kamin das Leben genießen… Es war genau die richtige Mischung aus Erlebnis und Entspannung.

Gekocht haben wir meist selbst in der kleinen Küche unserer Ferienwohnung, wenige Male waren wir im Restaurant. Dabei haben wir die toskanische Spezialität Pici kennengelernt – dicke, ursprünglich handgerollte Spaghetti.

Noch originalverpackt aus der Toskana: Pici

Noch originalverpackt aus der Toskana: Pici

Das Rezept für Pici all’aglione ist sogar im Original vegan, denn die Sauce besteht lediglich aus Knoblauch und Tomaten mit ein paar Gewürzen. Die Zubereitung ist einfach, sie braucht nur etwas Zeit: Der Knoblauch wird ziemlich lange bei niedriger Temperatur angebraten, und danach dürfen die Tomaten ebenfalls auf niedrigster Stufe so lange vor sich hinköcheln, bis die Sauce ein unvergleichliches Aroma entfaltet. Die italienische Orginalversion des Rezepts findet sich hier.

Pici all'aglione

Pici all’aglione (2 Portionen)

3 Knoblauchzehen
1/2 Chilischote
2 Esslöffel Olivenöl
400 g Tomaten (schön reif)
1 Teelöffel Balsamico
1 Prise Zucker
Salz nach Geschmack

200 g Pici (oder andere dicke Spaghetti)

Knoblauch und Chili fein hacken, die Tomaten in kleine Würfel schneiden.

Das Olivenöl in eine Pfanne geben und auf mittlerer Stufe erhitzen. Wenn das Öl heiß ist, die Hitze reduzieren, Knoblauch und Chili zugeben und alles etwa 10 Minuten bei kleiner Hitze anbraten. Der Knoblauch sollte nicht braun, sondern lediglich goldgelb-glasig werden.

Dann die gewürfelten Tomaten zusammen mit dem Balsamico, Zucker und Salz zugaben. Zum Kochen bringen und anschließend bei sehr kleiner Hitze zugedeckt köcheln lassen, bis die Tomaten sehr weich sind und eine fast homogene Sauce bilden. Eventuell am Ende noch einige Minuten ohne Deckel kochen lassen, damit die Flüssigkeit verdampfen kann und die Sauce dicker wird.

Die Pasta in sprudelndem Salzwasser al dente kochen, abgießen und mit der Sauce mischen.

Dazu passt Mandel“parmesan“ und ein bunter Salat.

Zucchini-Aufstrich

Ich habe von einer Bekannten ein Stück Zucchini aus dem Garten ihrer Oma geschenkt bekommen. Das Stück (etwa ein Fünftel der ganzen Zucchini) wog etwa 350 Gramm 🙂 Entsprechend war die Zucchini schon etwas groß gewachsen, mit Kernen und weichem Fruchtfleisch in der Mitte – zur Zubereitung als Gemüse damit nicht mehr unbedingt geeignet.

Warum also nicht mal einen Aufstrich aus Zucchini machen? Ich habe die Kerne in der Mitte entfernt und aus dem Rest mit Sonnenblumenkernen, Thymian und Knoblauch einen sommerlichen Aufstrich gemixt. Das Ergebnis passt perfekt für mein Lieblingsfrühstück: selbstgebackenes Brot mit Aufstrich und frischem Gemüse belegt.

Leckeres Frühstück mit selbstgebackenem Brot, Zucchiniaufstrich und Gemüse

Leckeres Frühstück: selbstgebackenes Brot mit Zucchini-Aufstrich und dazu frisches Gemüse

Zucchini-Aufstrich (ergibt ein großes Glas, ca. 300 ml)

50 g Sonnenblumenkerne
300 g Zucchini
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
einige Zweige Thymian
1 Esslöffel Olivenöl
15 g Kokosfett
1 Esslöffel Hefeflocken
1/2 Teelöffel Rohrzucker
Salz
Pfeffer
Chilipulver

Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne rösten und abkühlen lassen.

Die Zucchini in kleine Würfel schneiden. Zwiebel in Ringe schneiden, Knoblauch fein hacken. Thymian klein schneiden.

Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zucchiniwürfel, Zwiebelringe und Thymian dazugeben und bei mittlerer Hitze so lange braten, bis die Zucchiniwürfel weich werden. Dann den Knoblauch zugeben und noch eine bis zwei Minuten mitbraten.

Das Ganze zusammen mit den Sonnenblumenkernen in den Mixer füllen und gut durchmixen, bis eine homogene Masse entsteht. Diese in einer Schüssel mit dem Kokosfett mischen und mit Salz, Pfeffer, Zucker, Chilipulver und Hefeflocken pikant abschmecken.

Aufstrich in ein Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Aprikosen-Marzipan-Kuchen

Sommer ist toll! Ich kann so richtig aus dem Vollen schöpfen – sowohl beim Gemüse fürs Kochen als auch beim Obst fürs Backen. Ich achte sehr auf saisonale Sorten, und in den letzten Monaten war die Auswahl ja schon manchmal etwas dünn… Aber spätestens mit dem ersten Spargel und den ersten heimischen Erdbeeren kündigt sich der Frühling und der Frühsommer an, und jetzt sind wir mittendrin: Tomaten, Gurken, Zucchini am Gemüsestand, Aprikosen, Pfirsiche und Kirschen beim Obst. Das lässt mein Herz höher schlagen, und ich bekomme noch mehr Lust, neue Rezepte auszuprobieren – so wie diesen sommerlichen Aprikosenkuchen, den wir uns heute beim Kaffeekränzchen auf der Terrasse haben schmecken lassen 🙂

Aprikosen und Mandeln – die Kombination ist sowieso schon ein Klassiker. Wenn dann noch eine Schicht Marzipan und eine vanillige Creme dazu kommen, wird das Ganze einfach nur traumhaft gut.

Aprikosen-Marzipan-Kuchen

Aprikosen-Marzipan-Kuchen (für eine kleine Springform, 18 cm Durchmesser)

Teig
150 g Mehl
100 g Margarine
50 g Zucker
1 Teelöffel Zitronenschale
1 Teelöffel Vanillezucker

Belag
300 g Aprikosen
100 g Marzipan
125 g Sojajoghurt Vanille
125 ml Hafersahne
1/2 Päckchen Puddingpulver Vanille
2 Esslöffel Zucker

zum Bestreuen
25 g Mandelblättchen
nach Belieben: Aprikosenmarmelade, Puderzucker

Die Zutaten für den Teig miteinander verkneten und den Teig für ca. 30 Minuten kühl stellen.

In der Zwischenzeit die Aprikosen waschen, entkernen und sechsteln.

Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Die Springform fetten und mit dem Teig auslegen. Das Marzipan so ausrollen, dass es über den Teig in die Springform gelegt werden kann. Das geht am besten, wenn du das Marzipan zu einer Kugel formst, etwas platt drückst und es dann zwischen zwei Blätter Backpapier legst. So kannst du es gut mit dem Nudelholz ausrollen.

Marzipan in die Springform legen, danach die Aprikosenviertel dachziegelartig darauf legen.

Für den Guss alle Zutaten am besten mit dem Stabmixer gut vermixen. Den Guss über die Aprikosen geben. Im Backofen etwa 30 Minuten backen, bis der Guss etwas fest ist. Dann die Mandelblättchen darüberstreuen und weitere 40 bis 45 Minuten fertigbacken.

Nach Belieben etwas Aprikosenmarmelade erwärmen und auf den Kuchen geben und/oder den Kuchen mit Puderzucker bestäuben. Auf alle Fälle den Kuchen vor dem Anschneiden gut abkühlen lassen (am besten über Nacht)!

Arabische Gemüsepfanne

Mein letzter Beitrag hier ist schon ein paar Wochen her. Das liegt nicht etwa daran, dass ich plötzlich die Lust am Kochen und Backen verloren hätte 😉 sondern eher an ein paar anderen Projekten, die mir im Moment nicht so recht die Zeit dafür lassen, neue Rezepte auszuprobieren und aufzuschreiben. Das soll sich aber bald wieder ändern. Schließlich naht der Sommer in Riesenschritten – und mit ihm die immer größere Auswahl an Gemüse zum Kochen und an Obst zum Backen.

Als Vorgeschmack deshalb heute schon ein einfaches und schnelles Sommerrezept mit viel Gemüse und einem frischen Basilikumdip. Als Beilage passt dazu Couscous oder Reis – oder unser Favorit: selbstgebackenes Fladenbrot, und zwar nach diesem Rezept: http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=7903. Es braucht zwar etwas Zeit, aber nur, weil der Teig lange im Kühlschrank gehen muss. Das eigentliche Backen geht ziemlich schnell. Und glaubt mir, es lohnt sich! Das Brot wird so unglaublich fluffig, dass man aufpassen muss, dass man nicht aus Versehen zu zweit das ganze Brot wegputzt.

  Arabische Gemüsepfanne

Arabische Gemüsepfanne (für 2 Personen)

Gemüsepfanne

1 gelbe Paprika

1 kleine Aubergine

1 Zucchini

1 Tomate

1 große Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 Esslöffel Olivenöl

1/2 Bund Petersilie

2 Teelöffel Ahornsirup

1/2 Teelöffel Kreuzkümmel, gemahlen

1/2 Teelöffel Koriander, gemahlen

1/2 Teelöffel scharfes Paprikapulver

Salz

Pfeffer

Basilikumdip

200 g Sojajoghurt ungesüßt

1/2 Knoblauchzehe

1/2 Esslöffel Essig

1/2 Teelöffel Zucker

eine Handvoll Basilikum

Salz, Pfeffer

Für den Basilikumdip den Sojajoghurt in ein mit Teefilter o.ä. ausgelegtes Sieb geben und einige Stunden im Kühlschrank abtropfen lassen. Den abgetropften Sojajoghurt mit kleingehacktem Knoblauch, Essig, Zucker und dem kleingeschnittenen Basilikum mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Gemüse kleinschneiden: Zwiebel in Ringe, Paprika in Streifen, Aubergine und Zucchini in Würfel, Tomate in Achtel. Den Knoblauch und die Petersilie fein hacken.

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Koriander und Kreuzkümmel zugeben und etwa eine Minute lang rösten. Dann die Zwiebel, Paprika, Aubergine und Zucchini zugeben und 3 bis 4 Minuten unter ständigem Rühren braten. Die Tomate zusammen mit dem Knoblauch hinzufügen, Paprikapulver und Ahornsirup unterrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Deckel auf die Pfanne legen und etwa 5 Minuten lang bissfest garen.

Zuletzt die Petersilie unterheben und das Gemüse zusammen mit dem Basilikumdip servieren.

Erdbeertiramisu

Mein Geburtstag fällt mitten in die Erdbeerzeit. Seit ich denken kann, gab es zu meinem Ehrentag also Erdbeerkuchen. Und seit ich arbeite, bekommen meine Kolleginnen und Kollegen Erdbeertiramisu von mir, wenn ich mal wieder ein Jahr älter geworden bin. Ohne das legendäre Tiramisu brauche ich gar nicht erst anzukommen.

Das Rezept musste also dringend veganisiert werden. Bei Tiramisu zum Glück kein Problem. Und bei meinem Erdbeertiramisu ist sowieso die Hauptsache, dass massenhaft Erdbeeren drin sind. Geschmeckt hat es jedenfalls!

Erdbeertiramisu

Erdbeertiramisu (für eine Auflaufform, ca. 20 x 30 cm)

700 g Erdbeeren
2 Esslöffel Zitronensaft
1 Esslöffel Puderzucker
evtl. etwas Orangensaft

Creme
500 g Sojajoghurt Vanille
200 ml aufschlagbare Pflanzensahne
1 Päckchen Sahnesteif
1 Esslöffel Zitronensaft
1 – 2 Esslöffel Puderzucker
2 Teelöffel Zitronenschale

Biskuit
210 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Esslöffel Speisestärke
1 Teelöffel Orangenschale
1 Teelöffel Vanillepulver
75 g Zucker
1 1/2 Esslöffel Rapsöl
230 ml sprudelndes Mineralwasser

Schokoraspel zum Bestreuen

Den Sojajoghurt über Nacht in einem mit Papier ausgelegten Sieb im Kühlschrank abtropfen lassen.

Für den Biskuit Backofen auf 160 °C (Umluft) vorheizen. Zwei rechteckige Formen mit Backpapier auslegen (wer nur eine Form hat, backt den Teig dort und schneidet ihn nach dem Abkühlen in der Mitte durch).

Mehl, Backpulver, Speisestärke, Orangenschale und Vanillepulver in einer Schüssel mischen. Rapsöl und Mineralwasser dazugeben und alles mit dem Handrührer gut verrühren. Den Teig in die Formen füllen und im vorgeheizten Backofen etwa 20 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!).

Teig aus der Form nehmen, Backpapier abziehen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Für die Creme die Pflanzensahne mit dem Sahnesteif aufschlagen. Den abgetropften Sojajoghurt mit Zitronensaft und -schale sowie Puderzucker schaumig rühren, dann die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben.

Die Erdbeeren waschen und die Stiele entfernen. 400 g von den Erdbeeren mit Zitronenschale und Puderzucker im Mixer oder mit dem Pürierstab pürieren. 150 g Erdbeeren in Scheiben schneiden. Die restlichen Erdbeeren beiseite stellen.

Den ausgekühlten Biskuit entweder in Streifen schneiden oder in Stücke zupfen. Mit der ersten Hälfte den Boden der Auflaufform auslegen. Darauf die Hälfte der pürierten Erdbeeren verteilen, dann die erste Hälfte der Creme darauf geben. Auf die Creme die Erdbeerscheiben verteilen. Das Ganze wiederholen – oben ist dann eine Schicht Creme.

Das Tiramisu abgedeckt im Kühlschrank durchziehen lassen – möglichst 24 Stunden, dann ist  es meiner Meinung nach am besten! Wer nicht ganz so viel Zeit hat, kann an die pürierten Erdbeeren noch etwas Orangensaft geben, damit das Püree flüssiger wird und schneller in den Biskuit einzieht.

Vor dem Servieren die restlichen Erdbeeren ebenfalls in Scheiben schneiden und oben auf das Tiramisu legen. Mit Schokoraspeln bestreuen und in Erdbeeren schwelgen 🙂