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Cappuccino-Cupcakes

Habe ich schon irgendwo erwähnt, wie sehr ich Kaffee liebe? Gebt mir Kaffee, und der Tag wird gut. Gebt mir keinen Kaffee, und ich werde so lange herumraunzen, bis ich welchen bekomme. Ich mag den Geschmack ebenso wie die aufmunternde Wirkung. Und natürlich mag ich auch alles, was irgendwie Kaffeegeschmack hat, bei Süßigkeiten ebenso wie bei Gebäck aller Art.

Besser als Kaffee allein ist nur noch Kaffee in Kombination mit Schokolade. Deshalb haben meine Cappuccino-Cupcakes unter dem Topping aus Espresso und Sahne eine schokoladige Grundlage bekommen. Die Cupcakes sind sojafrei, können aber natürlich auch mit Sojamilch und/oder Sojasahne nachgebacken werden. Je nach Geschmack kann bei der Creme das Mischungsverhältnis von Espresso und Pflanzenmilch variiert werden. Für eine schokoladige Kaffeecreme einfach statt Vanillepudding Schokoladenpudding verwenden. Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Ich habe die Cupcakes als „Kostproben“ im Miniformat gebacken. Sie gehen aber genauso im normalen Cupcakes-Format.

Cappuccino-Cupcakes

Cappuccino-Cupcakes (12 große oder ca. 30 kleine)

Teig
240 ml Dinkel-Mandel-Milch (oder andere Pflanzenmilch)
1 Teelöffel Apfelessig
150 g Zucker
80 ml neutrales Pflanzenöl
1 TL gemahlene Vanille
125 g Mehl
45 g Kakaopulver
3/4 Teelöffel Natron
1/2 Teelöffel Backpulver
1/4 Teelöffel Salz

Kaffeecreme
200 ml Espresso, kalt
250 ml Dinkel-Mandel-Milch
1 Päckchen Puddingpulver Vanille
3 – 4 Esslöffel Zucker
200 ml aufschlagbare Kokossahne, gut gekühlt
1 Beutel Sahnesteif

Schokostreusel zum Bestreuen

 

Backofen vorheizen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze). Muffinförmchen vorbereiten.

Pflanzenmilch, Apfelessig, Zucker und Öl in einer großen Schüssel mit einem Schneebesen schaumig rühren.

In einer anderen Schüssel Mehl, Vanille, Kakaopulver, Natron, Backpulver und Salz vermischen. Die Mischung zu den vorher vermischten Zutaten geben und mit dem Schneebesen so lange rühren, bis keine allzu großen Klumpen mehr vorhanden sind. Nicht zu lange rühren, es dürfen ruhig kleinere Klümpchen bleiben.

Den Teig auf die Förmchen verteilen und im Ofen auf mittlerer Schiene etwa 25 Minuten (große Muffins) bzw. 15 Minuten (kleine Muffins) backen (Stäbchenprobe!). Die fertigen Muffins gut abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und auf dem Rost komplett abkühlen lassen.

Für die Kaffeecreme den Espresso mit der Pflanzenmilch mischen. Von der Mischung etwa 50 ml abnehmen und diese mit dem Puddingpulver und dem Zucker vermischen. Die restliche Flüssigkeit einmal aufkochen, Topf von der Herdplatte nehmen, das angerührte Puddingpulver hineingeben und nochmals aufkochen. Den Pudding auf Zimmertemperatur abkühlen lassen, dabei immer wieder mit dem Schneebesen durchrühren, damit keine Haut entsteht.

Die Kokossahne mit Sahnesteif mit dem Handrührgerät für zwei Minuten auf höchster Stufe aufschlagen. Zum Pudding geben und portionsweise vorsichtig unterheben. Die Creme mit dem Spritzbeutel auf die Muffins verteilen und diese kühl stellen, bis die Creme fest ist.

Vor dem Servieren mit Schokostreuseln verzieren.

Süße Spiegeleier

Bis Ostern dauert es zwar noch ein bisschen, aber ich bringe hier doch schon nach und nach ein paar Osterrezepte. Schließlich wollt ihr – meine Leserinnen und Leser (die ich hoffentlich habe) – planen, was ihr zu Ostern backt. Und ich hoffe, es ist etwas dabei, das euer Osterfest versüßt.

Ich kenne zu Ostern eigentlich wenig traditionelle Backwerke. Natürlich gibt es das Osterlämmchen, das traditionellerweise in der Osternacht zur Speisenweihe gebracht wird. Dann gibt es noch den Osterfladen aus Hefeteig. Ansonsten darf ich an Ostern beim Backen meine Kreativität voll ausleben und backen, worauf ich Lust habe. Da es sich um ein Frühlingsfest handelt, werden es schon fast automatisch eher frische, fruchtige Kuchen sein als Buttercreme- oder Sahnetorten (die ich auch ansonsten nur sehr selten bis gar nicht backe).

Dieses Jahr habe ich Spiegeleier-Cupcakes ausprobiert. Diese sind von der Idee her eine Abwandlung des Spiegelei-Kuchens auf dem Blech.

Warum also nicht mal vegane, süße Spiegeleier zum Osterbrunch servieren? Hier ist das Rezept – die Teiggrundlage basiert auf dem Rezept von Cake Invasion. Der Holunderblütensirup macht die Cupcakes schön saftig und verleiht ihnen noch einen Hauch mehr Frühling.

Spiegeleier

Süße Spiegeleier (12 Stück)

Teig
210 g Mehl
1 Esslöffel Stärke
1 Päckchen Backpulver
1/4 Teelöffel Salz
120 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
geriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
85 ml neutrales Öl
210 ml gesprudeltes Wasser

zum Tränken
12 Teelöffel Holunderblütensirup

Topping
180 g aufschlagbare vegane Sahne
140 g Sojajoghurt
1 1/2 Teelöffel Ahornsirup
12 Aprikosenhälften

Sojajoghurt in ein mit Filterpapier (ich nehme immer Teefilter) ausgelegtes Sieb geben und über Nacht im Kühlschrank abtropfen lassen.

Am nächsten Tag den Backofen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und die Muffinförmchen vorbereiten.

Die trockenen Teigzutaten in einer Schüssel mischen, Öl und Sprudelwasser zugeben und alle Zutaten so kurz wie möglich verrühren. Den Teig in die Muffinförmchen füllen und im vorgeheizten Backofen etwa 20 bis 25 Minuten backen. Nach dem Backen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und komplett auskühlen lassen. Mit einem Holzstäbchen die Cupcakes mehrmals einstechen und mit dem Holunderblütensirup tränken.

Für die Creme die Sahne aufschlagen. 100 g vom abgetropften Sojajoghurt vorsichtig unterheben und mit Ahornsirup süßen. Die Creme mit einem Löffel auf die Cupcakes verteilen und in die Mitte jeweils eine Aprikosenhälfte setzen. Einige Stunden kühl stellen, bis die Creme fest ist.