Archiv für den Monat Januar 2015

Spinatstrudel mit Champignons

Im Garten meiner Eltern wächst neuseeländischer Spinat. Dieser ist zwar mit dem bei uns ansonsten bekannten Spinat nicht verwandt oder verschwägert, kann aber in der Küche genauso verwendet werden. Und das Beste: Je öfter der Spinat geerntet wird, desto mehr wächst er nach.

Der Nachschub ist also gesichert , und auch im Winter gibt es noch genügend eingefrorenen Spinat – was uns beiden Spinatfans sehr entgegenkommt 🙂 Neben dem Klassiker Spinatpasta ist unser Lieblingsgericht derzeit Spinatstrudel – hier in der Version mit Champignons. Wir haben dafür – wie gesagt – den neuseeländischen Spinat verwendet, „normaler“ Spinat geht dafür aber ganz genauso!

Spinatstrudel

Spinatstrudel (für 2 – 3 Personen)

Teig
80 g Dinkelmehl 630
80 g Dinkelvollkornmehl
170 ml Wasser
1/2 Teelöffel Salz
1/2 Teelöffel Apfelessig
2 Esslöffel Öl

Füllung
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
400 g Spinat
200 g Champignons
1 Esslöffel Öl
40 g Mandelmus
2 Esslöffel Hefeflocken
1 Teelöffel Senf
etwas Muskatnuss
Salz und Pfeffer

Mehl zum Ausrollen des Teigs
Öl zum Bestreichen

Für den Teig das Mehl in einer Schüssel mit Salz mischen. In einem anderen Behälter Wasser mit Öl und Apfelessig vermischen. Zum Mehl geben, vermischen und alles etwa 5 Minuten lang gut verkneten. Den Teig für etwa 90 Minuten abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Für die Füllung Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Champignons in Scheiben schneiden. Spinat waschen und verlesen (oder auftauen, falls es sich um Tiefkühl-Spinat handelt).

Das Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch leicht andünsten, dann die Champignons dazugeben und ein paar Minuten mitbraten. Zuletzt den Spinat dazugeben und mitdünsten, bis er zusammenfällt. Mandelmus, Hefeflocken und Senf unterrühren, mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.

Backofen auf 200 °C vorheizen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Fläche ein Stück weit ausrollen. Dann ein Geschirrtuch gut mSpinatstrudel einrollenit Mehl bestreuen, den Teig darauf geben und weiter ausrollen, bis er schön dünn ist. Die Ränder des Teigrechtecks mit Öl bestreichen. Dann die Füllung auf dem Teig verteilen (die Ränder aussparen), die kurzen Enden des Rechtecks einschlagen und dann das Ganze von der langen Seite her mit Hilfe des Tuchs aufrollen.

Den Strudel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben (Schluss nach unten) und nochmals mit etwas Öl bepinseln. Im Backofen 30 bis 40 Minuten goldgelb backen.

Den fertigen Strudel in Scheiben schneiden, auf Tellern anrichten und servieren.

Advertisements

Süße Schneebälle

Wer braucht schon Schnee draußen, wenn wir uns so leckere Schneebälle selbst basteln können? Und zwar aus luftigem Biskuit nach dem Rezept von Veganpassion, einer Creme aus Kokossahne und Sojajoghurt und vielen Kokosflocken.

Also auf zur Schneeballschlacht – heute ganz ohne kalte Finger und nasse Klamotten 🙂

Süße Schneebälle

Süße Schneebälle (12 bis 14 Stück)

Biskuit (Rezept von hier):
210 g Mehl
1 Esslöffel Stärke
1 Päckchen Backpulver120 g Zucker
1 Messerspitze Vanillepulver
1 Teelöffel abgeriebene Orangenschale
85 ml neutrales Öl
210 ml Sprudelwasser

Creme
300 g Sojajoghurt Vanille
250 g Sojajoghurt natur
300 g aufschlagbare Kokossahne (andere vegane Schlagsahne geht auch, dann eventuell etwas mehr Zucker verwenden)
2 Päckchen Sahnesteif
50 ml Amaretto

zum Dekorieren
150 g Kokosraspel

Für die Creme den Sojajoghurt in ein mit Kaffee- oder Teefilter ausgelegtes Sieb geben und abgedeckt über Nacht im Kühlschrank abtropfen lassen.

Für den Biskuit Backofen auf 160 °C (Umluft) vorheizen. Eine rechteckige Backform (20 x 30 cm) mit Backpapier auslegen.

Die trockenen Zutaten mit einem Schneebesen vermischen. Öl und Sprudelwasser zusammen in einen Messbecher geben, zu den trockenen Zutaten geben und rasch mit einem Rührlöffel vermischen. Teig in die Backform geben und im vorgeheizten Ofen etwa 30 Minuten backen. Stäbchenprobe machen: Wenn nichts mehr am Holzstäbchen hängen bleibt, ist der Kuchen fertig.

Kurz abkühlen lassen, dann den Biskuit aus der Form nehmen und das Backpapier vorsichtig abziehen. Vollständig auskühlen lassen.

Für die Creme die Kokossahne mit dem Sahnesteif aufschlagen. Den abgetropften Sojajoghurt (sollten jetzt so in etwa 300 bis 350 g sein) mit dem Amaretto verrühren und die Sahne unterheben. Eventuell (falls ungesüßte Sahne verwendet wird) noch Zucker nach Geschmack zugeben.

Kokosraspel auf einen flachen Teller geben.

Den abgekühlten Biskuit in eine große Schüssel zupfen und die Creme darüber geben. Vorsichtig vermischen. Aus der Masse Kugeln formen und in den Kokosraspeln wälzen. Kugeln in Muffinförmchen setzen und vor dem Servieren einige Stunden oder über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Die Schneebälle lassen sich gut vorbereiten und bleiben auch einige Tage im Kühlschrank frisch.