Mohn-Marzipan-Blechkuchen

Mein Mann hatte Geburtstag. Und zum Geburtstag darf er sich einen Kuchen wünschen. Dieses Jahr sollte es etwas mit Mohn und Marzipan sein. Das kam mir sehr entgegen, denn wie man hier schon sieht, liebe ich diese Kombination. Ich finde, dass Mohn und Marzipan sich toll ergänzen.

Nach etwas Suchen und Überlegen kam ich zu dem Ergebnis, dass es ein Blechkuchen werden sollte: Hefeteig mit Klecksen aus mit Marzipan verfeinerter Mohnmasse und darauf (vegane) Butter-Cashewnüsse.

Das Ergebnis war ein sehr saftiger Kuchen, der den Geburtstag nicht lange überlebt hat. Wir konnten gerade noch zwei kleine Stücke für das Foto retten🙂

Mohn-Marzipan-Blechkuchen

 

Mohn-Marzipan-Blechkuchen (1/2 Blech, ca. 20 x 30 cm)

Für den Teig:
65 ml Sojadrink Vanille (oder andere Pflanzenmilch – dann noch etwas Vanillezucker zugeben)
1/2 Würfel (21 g) Hefe
250 g Mehl
50 g Zucker
65 ml Wasser
3 Esslöffel neutrales Öl
2 Esslöffel Sojajoghurt Natur
1 Prise Salz

Für die Mohnmasse:
125 g Mohn, gemahlen
175 ml Sojadrink Vanille
20 g Zucker
1 Esslöffel Amaretto
1/2 Teelöffel Zimt
10 g Semmelbrösel
50 g Marzipan-Rohmasse

Für Butter-Cashewnüsse:
50 g pflanzliche Margarine
25 g Zucker
50 g Cashewnüsse, gehackt
1 Messerspitze Vanillepulver

Für den Teig den Sojadrink leicht erwärmen. Hefe zerbröckeln und zusammen mit 1 Teelöffel Zucker in der Sojamilch auflösen. Mehl in eine Schüssel geben, eine Vertiefung in die Mitte drücken und die Hefe-Milch-Mischung hineingeben. Etwa 10 Minuten an einem warmen Ort stehen lassen, bis sich Bläschen bilden. Dann die restlichen Zutaten hinzufügen und alles zu einem glatten, eher weichen Teig verkneten. An einem warmen Ort zugedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Mohnmasse zubereiten. Dafür den Sojadrink mit Zucker und Zimt in einem Topf verrühren und aufkochen lassen. Mohn und Semmelbrösel einrühren. Marzipan in kleine Würfel schneiden und unter die Mohnmasse rühren.

Backform oder Blech mit Backpapier auslegen. Teig darin verteilen – das geht am besten, wenn man etwas Mehl darauf streut und mit bemehlten Händen arbeitet. Zugedeckt nochmals etwa 20 Minuten gehen lassen.

Backofen vorheizen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze).

Margarine in einer Pfanne schmelzen. Mit Zucker, Vanillepulver und Cashewnüssen mischen.

Mohnmasse mit einem Esslöffen auf dem Teig verteilen und leicht eindrücken. Butter-Nuss-Mischung auf dem Kuchen verteilen und alles im vorgeheizten Backofen ca. 35 Minuten backen.

 

 

Spinatstrudel mit Champignons

Im Garten meiner Eltern wächst neuseeländischer Spinat. Dieser ist zwar mit dem bei uns ansonsten bekannten Spinat nicht verwandt oder verschwägert, kann aber in der Küche genauso verwendet werden. Und das Beste: Je öfter der Spinat geerntet wird, desto mehr wächst er nach.

Der Nachschub ist also gesichert , und auch im Winter gibt es noch genügend eingefrorenen Spinat – was uns beiden Spinatfans sehr entgegenkommt🙂 Neben dem Klassiker Spinatpasta ist unser Lieblingsgericht derzeit Spinatstrudel – hier in der Version mit Champignons. Wir haben dafür – wie gesagt – den neuseeländischen Spinat verwendet, „normaler“ Spinat geht dafür aber ganz genauso!

Spinatstrudel

Spinatstrudel (für 2 – 3 Personen)

Teig
80 g Dinkelmehl 630
80 g Dinkelvollkornmehl
170 ml Wasser
1/2 Teelöffel Salz
1/2 Teelöffel Apfelessig
2 Esslöffel Öl

Füllung
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
400 g Spinat
200 g Champignons
1 Esslöffel Öl
40 g Mandelmus
2 Esslöffel Hefeflocken
1 Teelöffel Senf
etwas Muskatnuss
Salz und Pfeffer

Mehl zum Ausrollen des Teigs
Öl zum Bestreichen

Für den Teig das Mehl in einer Schüssel mit Salz mischen. In einem anderen Behälter Wasser mit Öl und Apfelessig vermischen. Zum Mehl geben, vermischen und alles etwa 5 Minuten lang gut verkneten. Den Teig für etwa 90 Minuten abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Für die Füllung Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Champignons in Scheiben schneiden. Spinat waschen und verlesen (oder auftauen, falls es sich um Tiefkühl-Spinat handelt).

Das Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch leicht andünsten, dann die Champignons dazugeben und ein paar Minuten mitbraten. Zuletzt den Spinat dazugeben und mitdünsten, bis er zusammenfällt. Mandelmus, Hefeflocken und Senf unterrühren, mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.

Backofen auf 200 °C vorheizen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Fläche ein Stück weit ausrollen. Dann ein Geschirrtuch gut mSpinatstrudel einrollenit Mehl bestreuen, den Teig darauf geben und weiter ausrollen, bis er schön dünn ist. Die Ränder des Teigrechtecks mit Öl bestreichen. Dann die Füllung auf dem Teig verteilen (die Ränder aussparen), die kurzen Enden des Rechtecks einschlagen und dann das Ganze von der langen Seite her mit Hilfe des Tuchs aufrollen.

Den Strudel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben (Schluss nach unten) und nochmals mit etwas Öl bepinseln. Im Backofen 30 bis 40 Minuten goldgelb backen.

Den fertigen Strudel in Scheiben schneiden, auf Tellern anrichten und servieren.

Süße Schneebälle

Wer braucht schon Schnee draußen, wenn wir uns so leckere Schneebälle selbst basteln können? Und zwar aus luftigem Biskuit nach dem Rezept von Veganpassion, einer Creme aus Kokossahne und Sojajoghurt und vielen Kokosflocken.

Also auf zur Schneeballschlacht – heute ganz ohne kalte Finger und nasse Klamotten🙂

Süße Schneebälle

Süße Schneebälle (12 bis 14 Stück)

Biskuit (Rezept von hier):
210 g Mehl
1 Esslöffel Stärke
1 Päckchen Backpulver120 g Zucker
1 Messerspitze Vanillepulver
1 Teelöffel abgeriebene Orangenschale
85 ml neutrales Öl
210 ml Sprudelwasser

Creme
300 g Sojajoghurt Vanille
250 g Sojajoghurt natur
300 g aufschlagbare Kokossahne (andere vegane Schlagsahne geht auch, dann eventuell etwas mehr Zucker verwenden)
2 Päckchen Sahnesteif
50 ml Amaretto

zum Dekorieren
150 g Kokosraspel

Für die Creme den Sojajoghurt in ein mit Kaffee- oder Teefilter ausgelegtes Sieb geben und abgedeckt über Nacht im Kühlschrank abtropfen lassen.

Für den Biskuit Backofen auf 160 °C (Umluft) vorheizen. Eine rechteckige Backform (20 x 30 cm) mit Backpapier auslegen.

Die trockenen Zutaten mit einem Schneebesen vermischen. Öl und Sprudelwasser zusammen in einen Messbecher geben, zu den trockenen Zutaten geben und rasch mit einem Rührlöffel vermischen. Teig in die Backform geben und im vorgeheizten Ofen etwa 30 Minuten backen. Stäbchenprobe machen: Wenn nichts mehr am Holzstäbchen hängen bleibt, ist der Kuchen fertig.

Kurz abkühlen lassen, dann den Biskuit aus der Form nehmen und das Backpapier vorsichtig abziehen. Vollständig auskühlen lassen.

Für die Creme die Kokossahne mit dem Sahnesteif aufschlagen. Den abgetropften Sojajoghurt (sollten jetzt so in etwa 300 bis 350 g sein) mit dem Amaretto verrühren und die Sahne unterheben. Eventuell (falls ungesüßte Sahne verwendet wird) noch Zucker nach Geschmack zugeben.

Kokosraspel auf einen flachen Teller geben.

Den abgekühlten Biskuit in eine große Schüssel zupfen und die Creme darüber geben. Vorsichtig vermischen. Aus der Masse Kugeln formen und in den Kokosraspeln wälzen. Kugeln in Muffinförmchen setzen und vor dem Servieren einige Stunden oder über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Die Schneebälle lassen sich gut vorbereiten und bleiben auch einige Tage im Kühlschrank frisch.

Italienischer Orangen-Nuss-Kuchen

Ich glaube, ich habe schon mehrfach erwähnt, dass meine Eltern einen großen Garten haben und uns großzügig mit allem versorgen, was dieser Garten hergibt. So haben wir den ganzen Sommer lang reichlich Tomaten und Gurken, Bohnen und Beeren, und jetzt im Herbst bekommen wir regelmäßig Lieferungen mit Unmengen an Äpfeln, Haselnüssen und Walnüssen. Der besondere Luxus: Die Haselnüsse sind sogar schon geknackt (das macht meine Mutter abends vor dem Fernseher), wir brauchen sie nur noch zu knabbern oder eben zu verbacken.

Schon vor einiger Zeit hatte mich auf Twitter das Bild von Herrn Grüns italienischem Orangen-Nuss-Kuchen angelacht. Und nachdem ich letzten Samstag mal wieder mit einer großen Schüssel Haselnüsse von meinen Eltern zurückkam, war jetzt auch endlich der Zeitpunkt, das Rezept in vegan nachzubacken. Anstelle der Eier habe ich einfach etwas mehr Flüssigkeit verwendet: eine Mischung aus Sojamilch und Orangensaft, die den Kuchen nochmals schön fruchtig und saftig macht.

Orangen-Nuss-Kuchen

Italienischer Orangen-Nuss-Kuchen (für eine Springform mit 24 cm Durchmesser)

90 g Walnüsse
170 g Haselnüsse
90 g Dinkelvollkornmehl
90 g Dinkelmehl 630
1,5 Esslöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Natron
1/2 Teelöffel gemahlene Vanille
1,5 Esslöffel Orangenschale
1 Prise Salz
80 g Zucker
80 ml neutrales Öl
80 ml Sojamilch
80 ml Orangensaft
1,5 Esslöffel Zitronensaft
70 g gehackte Zartbitterschokolade
Puderzucker zum Verzieren

Die Walnüsse und 90 g von den Haselnüssen nacheinander in einer Pfanne ohne Öl leicht anrösten (aufpassen, dass sie nicht zu dunkel werden!). Abkühlen lassen und (z. B. im Mixer) mahlen. Es dürfen ruhig noch einzelne Stückchen vorhanden sein. Die restlichen Haselnüsse grob hacken (hier dürfen auch noch ganze und halbe Nüsse darunter sein) und zur Seite stellen.

Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eine Springform am Boden mit Backpapier auslegen, den Rand einfetten.

Die gemahlenen Nüsse mit den restlichen trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen. Öl, Orangensaft, Sojamilch und Zitronensaft verquirlen, ebenfalls in die Schüssel geben und alles gut vermischen. Falls der Teig zu trocken ist, noch etwas Flüssigkeit hinzufügen. Zuletzt die gehackte Schokolade unterheben.

Den Teig in der Springform verteilen und mit einem feuchten Löffel glatt streichen. Die grob gehackten Haselnüsse darauf verteilen und den Kuchen 25 bis 30 Minuten backen.

Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Zwiebelkuchen mit Haselnüssen

Herbstzeit ist Zwiebelkuchenzeit! Und wenn man von den Eltern auch noch Haselnüsse aus dem eigenen Garten bekommt, ergeben diese eine leckere Alternative zum Speck auf der unveganen Variante.

Vor dem leckeren Essen standen aber die Tränen – 1 kg Zwiebeln möchte erstmal geschält sein. Zum Glück übernahm das Hobeln unsere Küchenmaschine🙂

Zwiebeln

Ansonsten habe ich mich beim Belag an das Rezept von Veganpassion gehalten. Die Idee, die gehobelten Zwiebeln anstatt mit Öl einfach mit den verschiedenen Gewürzen in der Pfanne zu braten, ist toll: Die Zwiebeln nehmen so schön den Geschmack der Gewürze an.

Der Zwiebelkuchen lässt sich auch schön am nächsten Tag noch als Mittagessen fürs Büro einpacken – dafür lohnt sich der Aufwand also doppelt.

Zwiebelkuchen

Zwiebelkuchen mit Haselnüssen (für eine Backform, 30 x 20 cm)

Teig
225 g Vollkornmehl (Dinkel oder Weizen)
10 g Frischhefe
1/2 Teelöffel Salz
250 ml lauwarmes Wasser
1 Teelöffel Olivenöl

Belag
1 kg Zwiebeln
1/2 Teelöffel Zucker
Majoran
Thymian
Salz
Pfeffer
Paprikapulver, süß
gekörnte Brühe
400 g Tofu Natur
5 Esslöffel Pflanzenmilch
3 Esslöffel Sojajoghurt Natur
3 Esslöffel Speisestärke
60 g gehackte Haselnüsse
1/2 Bund Petersilie, gehackt
gemahlener Kümmel

Für den Teig die Hefe in lauwarmem Wasser auflösen. Mehl und Salz in einer Schüssel mischen, Hefewasser und Öl zugeben und alles am besten in der Küchenmaschine gut verkneten. Bei Zimmertemperatur etwa eine Stunde abgedeckt gehen lassen.

Währenddessen den Belag zubereiten: Die Zwiebeln schälen und fein hobeln. Mit den Gewürzen mischen und in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Temperatur glasig werden lassen.

Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Tofu, Pflanzenmilch, Sojajoghurt und Speisestärke zusammen pürieren. Die Mischung zu den Zwiebeln geben. Haselnüsse und Petersilie unterheben und mit Kümmel würzen.

Den Teig mit einem Teigschaber in der gefetteten Backform verstreichen und die Zwiebelmischung darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen etwa eine Stunde backen. Vor dem Servieren aus dem Backofen nehmen und noch etwa 10 Minuten ruhen lassen.

Apfel-Hafer-Erdnuss-Cookies

Es ist schon etwas her, dass ich mein letztes Rezept gebloggt habe. Das liegt nicht etwa daran, dass es mir keinen Spaß mehr machen würde, in der Küche zu werkeln und mir neue Rezepte auszudenken. Ich hatte in letzter Zeit oft einfach nicht die Zeit oder die Nerven, meine Rezepte noch schön aufzubereiten und mit Foto zu verbloggen. Dadurch sind mir leider ein paar Rezepte durchgerutscht, die ich zwar gekocht bzw. gebacken und für gut befunden, aber schlicht und einfach nicht notiert hatte.

Das soll sich jetzt wieder ändern – und um den guten Vorsatz gleich umzusetzen, hab ich  ein ganz frisches Rezept: saftige Cookies aus Äpfeln mit Haferflocken und Erdnussbutter.

Irgendwie liebe ich die Kombination von Haferflocken mit Erdnussbutter und habe diese auch schon öfter für Streusel und Knetteige genutzt (werde demnächst hoffentlich auch mein universell verwendbares Knetteigrezept mal hier posten). Im Moment bekommen wir auch noch von allen Seiten Äpfel und sind nur noch am Verarbeiten, damit wir nicht ertrinken in der Apfelflut. Nach Apfel-Johannisbeer-Marmelade, Apfelkuchen und Apfelkompott kam mir heute dann die Idee, dass Äpfel meine geliebte Hafer-Erdnuss-Kombination ideal ergänzen könnten. Auf Basis dieses Rezepts entstanden dann fruchtige Cookies, die durch die Haferflocken eine tolle Konsistenz bekommen.

Apfel-Hafer-Erdnuss-Cookies

Apfel-Hafer-Erdnuss-Cookies (etwa 20 Stück)

1 großer Apfel
100 g Margarine
120 g Rohrzucker
2 Esslöffel Pflanzenmilch
1/2 Teelöffel Vanillepulver
100 g Erdnussmus fein (ohne Salz)
180 g Mehl
60 g feine Haferflocken
1 Prise Salz
1 gehäufter Teelöffel Backpulver

Apfel vierteln, schälen, Kerne entfernen und raspeln.

Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Margarine mit Zucker, Pflanzenmilch und Vanillepulver schaumig rühren. Erdnussmus dazugeben und unterrühren. Mehl, Haferflocken, Salz und Backpulver mischen, zusammen mit dem geraspelten Apfel zu den restlichen Zutaten geben und alles zu einem (etwas klebrigen) Teig verkneten.

Zwei Bleche mit Backpapier auslegen und mit einem Esslöffel Teigkugeln daraufsetzen. Mit einer Gabel zweimal versetzt platt drücken und im Backofen etwa 15 Minuten backen, bis die Cookies an den Rändern leicht goldbraun sind.

Cassistörtchen mit Zitronencreme

Schon im letzten Jahr habe ich den Back-A-Thon auf Baking the law mitverfolgt und die tollen Rezepte einschließlich der schönen Fotos bewundert. Damals hatte ich ja noch keinen Blog…

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Aber jetzt hab ich einen, und diesmal bin ich selbst mit dabei! Das Thema „Berrylicious“ kam mir dabei sehr entgegen, denn ich liebe Beeren. Am liebsten einfach so zum Naschen, aber auch gern in Form von Nachtisch oder natürlich in Backwerken aller Art: Beeren sind einfach mit das Schönste am Sommer.

Und als ich dann letzte Woche in meinem Lieblings-Hofladen schwarze Johannisbeeren bekam, eilte ich sofort in die Küche, um daraus etwas leckeres zu kreieren: kleine Obsttörtchen, gefüllt mit Kompott aus schwarzen Johannisbeeren und verziert mit einer sommerlich-frischen Zitronencreme.

Cassistörtchen mit Zitronencreme

Cassistörtchen mit Zitronencreme (6 bis 7 Stück)

Kompott
250 g schwarze Johannisbeeren
150 ml Traubensaft (oder anderer Fruchtsaft)
2 gestrichene Esslöffel Speisestärke
4 Esslöffel Zucker
nach Belieben Vanillepulver

Teig
120 g Mehl (z. B. 80 g Dinkelmehl und 40 g Hafermehl; geht aber auch mit ganz normalem Weizenmehl)
2 gestrichene Teelöffel Backpulver
30 g Zucker
30 g Margarine
1 Prise Salz
1 Teelöffel Zitronenschale
1 Teelöffel Zitronensaft
1 Esslöffel Pflanzenmilch

Zitronencreme
50 ml Zitronensaft
3 Esslöffel Puderzucker
1/2 Teelöffel Agar-Agar
100 g Sojajoghurt
70 g aufschlagbare Pflanzensahne
1 Beutel Sahnesteif

Die Johannisbeeren waschen und 50 g davon beiseite stellen für die Dekoration. Die restlichen Beeren mit dem Traubensaft und dem Zucker aufkochen und kurz köcheln lassen, bis sie weich sind. Die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser anrühren, zum Kompott geben, gut verrühren und das Ganze nochmals aufkochen lassen. Nach Belieben noch eine Prise Vanillepulver hinzufügen. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

Für den Teig alle Zutaten gleichmäßig verkneten.  Falls der Teig zu klebrig ist, noch etwas Mehl hinzufügen.

Backofen vorheizen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze).

Den Teig etwa 2 bis 3 mm dick ausrollen und Kreise mit etwa 10 cm Durchmesser ausstechen oder ausschneiden. Silikon-Muffinförmchen mit dem ausgestochenen Teig auslegen, dann das etwas abgekühlte Johannisbeerkompott auf die Förmchen verteilen. Im Backofen etwa 20 Minuten backen.

Törtchen komplett auskühlen lassen.

Für die Creme den Zitronensaft in einem kleinen Topf mit Puderzucker und Agar-Agar gut verrühren. Zum Kochen bringen und ein paar Minuten köcheln lassen. Etwas abkühlen lassen, dann nach und nach den Sojajoghurt unterrühren.

Die Pflanzensahne nach Anleitung mit Sahnesteif aufschlagen und vorsichtig unter die Joghurt-Zitronen-Creme unterheben. Die Creme für einige Stunden in den Kühlschrank stellen.

Auf die abgekühlten Törtchen mit einem Spritzbeutel Cremetupfen aufspritzen, mit den übrigen Beeren verzieren und servieren.