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Veganes Treffen und neue Kochbücher

Am Dienstag war ich mit einer Bekannten zum Mittagessen verabredet. Wir kannten uns bisher nur um ein paar Ecken und trafen uns praktisch nur zu Silvester, weil unsere Freundeskreise sich überschneiden. Dieses Jahr zu Silvester haben wir uns länger unterhalten, da sie auch viel vegan kocht und generell darauf achtet, was sie isst, welche Kleidung sie kauft etc. Und so entstand die Idee, uns mal zu zweit zu treffen.

Wir trafen uns im nunó. Das Restaurant befindet sich im Textil- und Industriemuseum und wird geführt von den Inhabern des legendären Bräustüble Goldene Gans, des wohl ersten vegetarischen Restaurants in Augsburg. Dieses musste Anfang 2010 (aus Altersgründen des Gebäudes) leider schließen, aber das Konzept des nunó übernahm die Prinzipien der frischen, saisonalen Küche mit vielen vegetarischen und veganen Gerichten.

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Das nunó von außen.

Die Karte wechselt wöchentlich, die einzelnen Gerichte sind in der Karte im Restaurant (anders als im Internet) als vegetarisch bzw. vegan gekennzeichnet. Ich entschied mich für das Orangen-Minz-Curry, meine Bekannte bestellte die Falafel mit Zitronen-Couscous, jeweils mit der mediterranen Kohlsuppe voraus. Die Suppe kam sehr schnell und schmeckte sehr lecker – erinnerte von der Würze her leicht an Gulaschsuppe. Schneller, als wir die Suppe auslöffeln konnten, bekamen wir dann schon unsere Hauptgerichte. Hier kann ich die Bilder sprechen lassen – es schmeckte genauso lecker, wie es aussieht.

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Orangen-Minz-Curry

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Falafel mit Zitronen-Couscous

Es war schön, sich mal im realen Leben übers vegane und bewusste Essen austauschen zu können. Meine Bekannte kocht – wie gesagt – sehr viel vegan. Wenn sie Tierprodukte kauft, dann nur auf einem alternativen Bauernhof, wo sie sich auch immer wieder selbst anschaut, wie die Tiere leben. Sie tut das aus der Überzeugung heraus, dass diese Art Landwirtschaft (Tiere draußen mit viel Platz, Futter wird selbst angebaut, Küken schlüpfen am Hof und werden nicht vom Züchter gekauft etc.) die Landwirtschaft der Zukunft sein muss, und weil sie das unterstützen möchte. Auch bei Kleidung achtet sie darauf, nichts aus Leder oder Wolle, dafür aber ökologisch und fair hergestellte Ware zu kaufen.

Letztendlich verfolgen wir beide das gleiche Ziel – einen bewussteren Konsum -, gehen dabei aber unterschiedliche Wege.

Zum Abschluss hab ich mir dann von ihr noch ein paar Kochbücher ausgeliehen – neue Anregungen in der Küche tun ja immer gut.

Kochbücher

Neue Ideen und Anregungen

Wir hatten uns viel zu erzählen, haben damit den ganzen Nachmittag verquatscht und werden das mit Sicherheit demnächst wiederholen. Und ich freu mich schon darauf!

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