Archiv der Kategorie: Kochen

Mangoldgemüse mit Kichererbsen

Heute gibt es ein Rezept aus der Reihe „einfache vegane Alltagsküche“. Die funktioniert bei mir normalerweise nach dem Motto: Nimm, was an Gemüse da ist (oder was mein Regionalladen gerade hat), mische es mit Hülsenfrüchten/Tofu/Sojaschnetzeln und lass es dir schmecken 🙂

Auf diese Weise ist auch dieses Abendessen entstanden: Ich hatte morgens schon eine gute Portion Kichererben eingeweicht, um abends irgendetwas mit Gemüse daraus zu machen. Morgens im Büro kam meine Kollegin an und brachte mir frisch geernteten Mangold aus ihrem Garten mit. Somit stand fest, dass das Abendessen aus Kichererbsen und Mangold bestehen würde. Dazu kamen noch ein paar Tomaten, gewürzt habe ich es mit süßem Paprikapulver und etwas Rosmarin vom Balkon.

Mangoldgemüse

Mangoldgemüse mit Kichererbsen (3 Portionen)

200 g Kichererbsen getrocknet (oder 2 Gläser fertige Kichererbsen)
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
400 g Mangold
3 mittelgroße Tomaten
1 Esslöffel Olivenöl
Salz
Pfeffer
etwas Rosmarin
1 Teelöffel süßes Paprikapulver
1 Esslöffel Tomatenmark

Die Kichererbsen mindestens 12 Stunden in reichlich Wasser einweichen. Danach Wasser abgießen und mit frischem Wasser im Schnellkochtopf etwa 13 Minuten kochen. Alternativ die Kichererbsen aus dem Glas abtropfen lassen.

Mangold waschen und die Stiele von den Blättern trennen. Stiele in schmale , Blätter in etwas breitere Streifen schneiden. Zwiebeln in Ringe schneiden, Knoblauch fein hacken, Tomaten würfeln.

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch kurz anbraten, dann die Mangoldstiele dazugeben. Alles ein paar Minuten lang braten, dann die Tomatenwürfel unterrühren und die Mangoldblätter in die Pfanne geben. Deckel schließen und 1 bis 2 Minuten warten, bis die Blätter etwas zusammenfallen, dann die Blätter mit dem restlichen Gemüse mischen und die abgetropften Kichererbsen hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Rosmarin würzen, Tomatenmark unterrühren. Noch etwas ziehen lassen, bis der Mangold weich, aber trotzdem noch schön bissfest ist.

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Pici all’aglione

Letzten Oktober haben wir zwei wunderschöne Urlaubswochen in der Toskana verbracht. Zwei Wochen in einer traumhaften Ferienwohnung ganz allein auf einem der vielen Hügel mit Blick auf diese einzigartige Landschaft. Unterwegs mit den Mountainbikes oder auch auf Stadtbesichtigung in Siena, Montalcino oder San Gimignano. Oder einfach nur auf der Terrasse oder vor dem Kamin das Leben genießen… Es war genau die richtige Mischung aus Erlebnis und Entspannung.

Gekocht haben wir meist selbst in der kleinen Küche unserer Ferienwohnung, wenige Male waren wir im Restaurant. Dabei haben wir die toskanische Spezialität Pici kennengelernt – dicke, ursprünglich handgerollte Spaghetti.

Noch originalverpackt aus der Toskana: Pici

Noch originalverpackt aus der Toskana: Pici

Das Rezept für Pici all’aglione ist sogar im Original vegan, denn die Sauce besteht lediglich aus Knoblauch und Tomaten mit ein paar Gewürzen. Die Zubereitung ist einfach, sie braucht nur etwas Zeit: Der Knoblauch wird ziemlich lange bei niedriger Temperatur angebraten, und danach dürfen die Tomaten ebenfalls auf niedrigster Stufe so lange vor sich hinköcheln, bis die Sauce ein unvergleichliches Aroma entfaltet. Die italienische Orginalversion des Rezepts findet sich hier.

Pici all'aglione

Pici all’aglione (2 Portionen)

3 Knoblauchzehen
1/2 Chilischote
2 Esslöffel Olivenöl
400 g Tomaten (schön reif)
1 Teelöffel Balsamico
1 Prise Zucker
Salz nach Geschmack

200 g Pici (oder andere dicke Spaghetti)

Knoblauch und Chili fein hacken, die Tomaten in kleine Würfel schneiden.

Das Olivenöl in eine Pfanne geben und auf mittlerer Stufe erhitzen. Wenn das Öl heiß ist, die Hitze reduzieren, Knoblauch und Chili zugeben und alles etwa 10 Minuten bei kleiner Hitze anbraten. Der Knoblauch sollte nicht braun, sondern lediglich goldgelb-glasig werden.

Dann die gewürfelten Tomaten zusammen mit dem Balsamico, Zucker und Salz zugaben. Zum Kochen bringen und anschließend bei sehr kleiner Hitze zugedeckt köcheln lassen, bis die Tomaten sehr weich sind und eine fast homogene Sauce bilden. Eventuell am Ende noch einige Minuten ohne Deckel kochen lassen, damit die Flüssigkeit verdampfen kann und die Sauce dicker wird.

Die Pasta in sprudelndem Salzwasser al dente kochen, abgießen und mit der Sauce mischen.

Dazu passt Mandel“parmesan“ und ein bunter Salat.

Zucchini-Aufstrich

Ich habe von einer Bekannten ein Stück Zucchini aus dem Garten ihrer Oma geschenkt bekommen. Das Stück (etwa ein Fünftel der ganzen Zucchini) wog etwa 350 Gramm 🙂 Entsprechend war die Zucchini schon etwas groß gewachsen, mit Kernen und weichem Fruchtfleisch in der Mitte – zur Zubereitung als Gemüse damit nicht mehr unbedingt geeignet.

Warum also nicht mal einen Aufstrich aus Zucchini machen? Ich habe die Kerne in der Mitte entfernt und aus dem Rest mit Sonnenblumenkernen, Thymian und Knoblauch einen sommerlichen Aufstrich gemixt. Das Ergebnis passt perfekt für mein Lieblingsfrühstück: selbstgebackenes Brot mit Aufstrich und frischem Gemüse belegt.

Leckeres Frühstück mit selbstgebackenem Brot, Zucchiniaufstrich und Gemüse

Leckeres Frühstück: selbstgebackenes Brot mit Zucchini-Aufstrich und dazu frisches Gemüse

Zucchini-Aufstrich (ergibt ein großes Glas, ca. 300 ml)

50 g Sonnenblumenkerne
300 g Zucchini
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
einige Zweige Thymian
1 Esslöffel Olivenöl
15 g Kokosfett
1 Esslöffel Hefeflocken
1/2 Teelöffel Rohrzucker
Salz
Pfeffer
Chilipulver

Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne rösten und abkühlen lassen.

Die Zucchini in kleine Würfel schneiden. Zwiebel in Ringe schneiden, Knoblauch fein hacken. Thymian klein schneiden.

Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zucchiniwürfel, Zwiebelringe und Thymian dazugeben und bei mittlerer Hitze so lange braten, bis die Zucchiniwürfel weich werden. Dann den Knoblauch zugeben und noch eine bis zwei Minuten mitbraten.

Das Ganze zusammen mit den Sonnenblumenkernen in den Mixer füllen und gut durchmixen, bis eine homogene Masse entsteht. Diese in einer Schüssel mit dem Kokosfett mischen und mit Salz, Pfeffer, Zucker, Chilipulver und Hefeflocken pikant abschmecken.

Aufstrich in ein Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Arabische Gemüsepfanne

Mein letzter Beitrag hier ist schon ein paar Wochen her. Das liegt nicht etwa daran, dass ich plötzlich die Lust am Kochen und Backen verloren hätte 😉 sondern eher an ein paar anderen Projekten, die mir im Moment nicht so recht die Zeit dafür lassen, neue Rezepte auszuprobieren und aufzuschreiben. Das soll sich aber bald wieder ändern. Schließlich naht der Sommer in Riesenschritten – und mit ihm die immer größere Auswahl an Gemüse zum Kochen und an Obst zum Backen.

Als Vorgeschmack deshalb heute schon ein einfaches und schnelles Sommerrezept mit viel Gemüse und einem frischen Basilikumdip. Als Beilage passt dazu Couscous oder Reis – oder unser Favorit: selbstgebackenes Fladenbrot, und zwar nach diesem Rezept: http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=7903. Es braucht zwar etwas Zeit, aber nur, weil der Teig lange im Kühlschrank gehen muss. Das eigentliche Backen geht ziemlich schnell. Und glaubt mir, es lohnt sich! Das Brot wird so unglaublich fluffig, dass man aufpassen muss, dass man nicht aus Versehen zu zweit das ganze Brot wegputzt.

  Arabische Gemüsepfanne

Arabische Gemüsepfanne (für 2 Personen)

Gemüsepfanne

1 gelbe Paprika

1 kleine Aubergine

1 Zucchini

1 Tomate

1 große Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 Esslöffel Olivenöl

1/2 Bund Petersilie

2 Teelöffel Ahornsirup

1/2 Teelöffel Kreuzkümmel, gemahlen

1/2 Teelöffel Koriander, gemahlen

1/2 Teelöffel scharfes Paprikapulver

Salz

Pfeffer

Basilikumdip

200 g Sojajoghurt ungesüßt

1/2 Knoblauchzehe

1/2 Esslöffel Essig

1/2 Teelöffel Zucker

eine Handvoll Basilikum

Salz, Pfeffer

Für den Basilikumdip den Sojajoghurt in ein mit Teefilter o.ä. ausgelegtes Sieb geben und einige Stunden im Kühlschrank abtropfen lassen. Den abgetropften Sojajoghurt mit kleingehacktem Knoblauch, Essig, Zucker und dem kleingeschnittenen Basilikum mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Gemüse kleinschneiden: Zwiebel in Ringe, Paprika in Streifen, Aubergine und Zucchini in Würfel, Tomate in Achtel. Den Knoblauch und die Petersilie fein hacken.

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Koriander und Kreuzkümmel zugeben und etwa eine Minute lang rösten. Dann die Zwiebel, Paprika, Aubergine und Zucchini zugeben und 3 bis 4 Minuten unter ständigem Rühren braten. Die Tomate zusammen mit dem Knoblauch hinzufügen, Paprikapulver und Ahornsirup unterrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Deckel auf die Pfanne legen und etwa 5 Minuten lang bissfest garen.

Zuletzt die Petersilie unterheben und das Gemüse zusammen mit dem Basilikumdip servieren.

Spargel-Cannelloni mit Spinat

Spargelzeit ist einfach die schönste Zeit im Jahr – wir freuen uns jedes Jahr darauf, dass das leckere Gemüse wieder wächst. Hier auf dem Stadtmarkt bekommen wir die Stangen auch fast frisch vom Feld. Das nutzen wir dann auch wirklich, und es gibt so ziemlich jedes Wochenende Spargel, bis die Saison wieder vorbei ist – und wir uns aufs nächste Jahr freuen.

Wir mischen gerne weißen und grünen Spargel. Grüner Spargel ist etwas intensiver im Geschmack und braucht außerdem nicht geschält zu werden – ein deutlicher Vorteil 🙂 Außerdem sorgt er für einen Farbtupfer im Essen, insbesondere wenn wir die Spargel mit Pasta kombinieren. Zusätzliches frisches Grün bringt bei diesem Rezept der frische Blattspinat, der an die Sahnesoße kommt.

Das Originalrezept habe ich von hier. In meiner Version ist etwas mehr Spinat enthalten, und der Frischkäse wird ersetzt durch eine Soße aus Hafersahne und Sojajoghurt.

Cannelloni mit Spargel und Spinat

Spargel-Cannelloni mit Spinat (2 Portionen)

250 g weißer Spargel
250 g grüner Spargel
150 g Blattspinat
100 g Cannelloni
1 Esslöffel pflanzliche Margarine
1 gehäufter Teelöffel Mehl
100 ml Wasser
100 ml Pflanzenmilch
75 ml Hafersahne
50 g Sojajoghurt
1 Esslöffel Hefeflocken
1 Teelöffel Zitronensaft
Salz
Pfeffer
Muskatnuss

Margarine zum Fetten der Form

Weißen Spargel schälen, beim grünen Spargel – wenn nötig – das untere Drittel schälen und die Enden abschneiden. Die Spargel auf die Länge der Cannelloni zuschneiden.

Blattspinat waschen, gut abtropfen lassen und fein hacken.

Hafersahne, Sojajoghurt, Hefeflocken und Zitronensaft verrühren.

Die Margarine in einem Topf zerlassen. Mehl dazusieben, mit einem Schneebesen einrühren und 1 bis 2 Minuten anschwitzen. Wasser und Milch dazugießen, alles zum Kochen bringen und 2 bis 3 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Dabei immer gut rühren. Hafersahne-Joghurt-Mischung und Blattspinat untermischen und die Soße mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Den Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Cannelloni kurz in heißes Wasser legen. Die etwas formbar gewordenen Cannelloni vorsichtig mit jeweils 2 bis 3 Stangen Spargel füllen. Übrige Spargelstangen beiseite legen.

Eine Auflaufform mit Margarine einfetten und etwas Soße darin verteilen. Dann abwechselnd Cannelloni und übrige Spargelstangen und -stücke einschichten.  Auf jeder Lage etwas Soße verteilen und die oberste Lage gut mit der restlichen Soße bedecken.

Im vorgeheizten Backofen etwa 45 Minuten überbacken.

„Grüne“ Frühlings-Bratlinge

Meine Hoffnungen haben sich tatsächlich erfüllt – wir sind ohne wirklichen Winter direkt im Frühling angekommen. Überall blüht und sprießt es, ich freue mich an den bunten Blüten und an jedem frischen Grün, das sich heraustraut. Und auch der erste Frühlingsbote ist da: der Bärlauch. Demnächst werde ich hoffentlich mit einer Freundin frischen Bärlauch sammeln, trotzdem musste ich einfach vorher schon einen Strauß davon am Wochenmarkt einkaufen. Ich hatte ja etwas vor damit, passend zum Frühling: grüne Bratlinge. Dazu habe ich einfach weiße Bohnen mit allem vermischt, was greifbar und grün ist: Erbsen, Brokkoli und eben Bärlauch.

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„Grüne“ Frühlings-Bratlinge (8 kleine Bratlinge)

100 g weiße Bohnen, getrocknet
100 g Erbsen, tiefgekühlt
150 g Brokkoli, tiefgekühlt
10 bis 15 Blätter frischer Bärlauch (nach Geschmack)
2 Esslöffel Semmelbrösel
Muskatnuss
Salz, Pfeffer
Rapsöl

Die weißen Bohnen über Nacht einweichen, am nächsten Tag abgießen und in reichlich Wasser ca. 60 Minuten lang weichkochen. Das Wasser abgießen, die Bohnen und die gefrorenen Erbsen mischen (diese tauen dabei auf) und alles mit dem Pürierstab pürieren.

Den Brokkoli auftauen lassen und sehr klein schneiden. Bärlauch in feine Streifen schneiden. Brokkoli, Bärlauch und Semmelbrösel zum Bohnen-Erbsen-Püree geben und alles gut vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss kräftig abschmecken – die Bratlinge verlieren beim Braten etwas an Würze.

Die Masse etwa 15 Minuten stehen lassen. Dann mit feuchten Händen Kugeln formen und zu Bratlingen plattdrücken. Gut zusammendrücken, damit sie beim Braten nicht auseinanderfallen! Die Bratlinge entweder mit etwas Öl in der Pfanne bei mittlerer Hitze von beiden Seiten etwa 2 bis 3 Minuten braten oder im Backofen bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 30 Minuten lang backen. Dazu die Bratlinge von beiden Seiten mit etwas Öl bepinseln und auf Backpapier legen, nach der Hälfte der Zeit wenden. Mir schmeckt die Variante im Backofen besser, weil sie da gleichmäßiger durch sind – aber das ist Geschmackssache.

Dazu passt ein bunter Salat – oder auch der erste Spargel 🙂

Schwarze-Bohnen-Gemüse mit Kräuterpüree

Schon länger wollte ich schwarze Bohnen ausprobieren. Interessant daran finde ich, dass man damit nicht nur die geläufigen Bohnengerichte mit Gemüse etc. zubereiten kann, sondern sie auch für Süßspeisen oder zum Beispiel für Kekse verwenden kann. Irgendwie kam ich aber nie dazu oder vergaß schlicht, welche zu kaufen, wenn ich im Bioladen war. Bis gestern. Da fand die erste Packung schwarze Bohnen den Weg in meine Küche. Und da ich immer neugierig bin, wenn etwas Neues in der Küche herumsteht, habe ich mir gleich ein Rezept dazu überlegt.

Die Kombination aus Mais und Bohnen geht immer, also musste Mais mit ans Bohnengemüse. Und da die Gemüseauswahl jahreszeitlich bedingt etwas eingeschränkt ist, kamen ansonsten noch etwas Lauch und Karotten dazu.

Kartoffelpüree ist immer schon eine meiner Lieblingsbeilagen. Eines der Gerichte, die ich buchstäblich essen könnte, bis ich platze. Wenn man mir die Schüssel nicht rechtzeitig wegnimmt, ist sie leer – egal, wie viel Püree da vorher drin war. Und da der milde Winter auch unsere Kräuter auf der Terrasse verschont hat, gab es zum Bohnengemüse ein Kartoffelpüree mit frischen Kräutern.

SchwarzeBohnen

Schwarze-Bohnen-Gemüse mit Kräuterpüree (für 2 Personen)

Schwarze-Bohnen-Gemüse
100 g trockene schwarze Bohnen
1/2 Teelöffel Kreuzkümmel
1/2 Teelöffel Pfefferkörner
1/2 Chilischote (oder mehr bzw. weniger, je nach gewünschter Schärfe)
1/2 Stange Lauch
1 Knoblauchzehe
1 Esslöffel Olivenöl
2 Karotten
75 g Mais
50 g Sojajoghurt, ungesüßt
30 g Tomatenmark
Salz
Pfeffer

Kartoffelpüree
400 g Kartoffeln, (vorwiegend) festkochend (ich habe nur solche im Haus – klappt hervorragend mit dem Püree)
100 ml Sojamilch
20 g pflanzliche Margarine
2 Esslöffel Kräuter, frisch oder tiefgekühlt (z. B. Thymian, Rosmarin, Pimpinelle, Petersilie, Schnittlauch…)
Salz
Muskatnuss

Die schwarzen Bohnen (am besten über Nacht) in Wasser einweichen. Das Einweichwasser wegschütten und die Bohnen etwa eine Stunde (oder etwa 25 Minuten im Schnellkochtopf) weichkochen. Abgießen und abtropfen lassen.

Die Kartoffeln schälen und in mittelgroße Stücke schneiden. In einem Topf mit Wasser etwa 30 Minuten weichkochen (lieber etwas länger als zu kurz, denn wir möchten ja Püree daraus machen). Oder auch hier den Schnellkochtopf verwenden: Dann sind es etwa zehn Minuten.

Lauch putzen und in Ringe schneiden, Knoblauch fein hacken, Karotten schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Gewürze zusammen im Mörser zerstoßen (wer keinen Mörser hat, kann natürlich auch gemahlene Gewürze verwenden). Sojajogurt mit Tomatenmark mischen. Kräuter für das Püree fein hacken.

Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Gewürze dazugeben und eine bis zwei Minuten mitbraten. Den Lauch und die Karottenwürfel zugeben und ebenfalls mitbraten, bis die Karotten etwas weicher werden. Dann den Knoblauch zugeben und ebenfalls etwas mitbraten lassen. Danach die Hitze reduzieren und die gekochten Bohnen sowie den Mais zufügen und untermischen. Zuletzt die Sojajoghurt-Tomatenmark-Mischung unterheben und das ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Gemüse bei kleinster Hitze warm stellen.

Die Sojamilch erwärmen (sie sollte lauwarm sein). Die fertig gekochten Kartoffeln abgießen, mit der Margarine und der Sojamilch in eine Schüssel geben und zerstampfen. Kräuter zugeben und mit Salz und Muskatnuss abschmecken.