Restaurant Nifo in Augsburg

Seit April 2013 gibt es in Augsburg – an der Stelle des früheren Kinos und späteren Restaurants und Cafés Emelka – das Thai-Restaurant Nifo . In der Speisekarte ist vermerkt, dass viele Gerichte auf Wunsch auch vegetarisch und vegan zubereitet werden können. Grund genug, das zu testen!

Beim Betreten des Restaurants fällt als Erstes die Einrichtung auf: asiatisch, aber nicht überladen oder kitschig. Die Tische sind an den Wänden rund um ein Podest in der Mitte angeordnet, die Dekoration erinnert teilweise an eine Pagode.

Restaurant Nifo - Inneneinrichtung. Quelle: http://augsburg.nifo.de

Restaurant Nifo – Inneneinrichtung. Quelle: http://augsburg.nifo.de

Restaurant Nifo - Inneneinrichtung. Quelle: http://augsburg.nifo.de

Restaurant Nifo – Inneneinrichtung. Quelle: http://augsburg.nifo.de

Da es ein Dienstagabend war, waren nur drei Tische belegt, und wir hatten die freie Auswahl, wo wir sitzen wollten. Wir entschieden uns für einen Tisch auf dem Podest, wo wir einen schönen Überblick über das Restaurant hatten. Am Wochenende sollte man allerdings unbedingt reservieren, denn dann ist laut Aussage des Personals deutlich mehr los.

Beim Bestellen erkundigte ich mich nach Gerichten, die vegan zubereitet werden können, und es stellte sich heraus, dass dies fast alle Gerichte auf der Karte sind – also nicht nur die vegetarischen, sondern auch die Gerichte, die im Original Fleisch enthalten. Somit hatte ich schlagartig über zehn Gerichte zur Auswahl – so etwas erlebt man als VeganerIn eher selten, wenn man nicht gerade ein vegetarisch-veganes Restaurant aufsucht 🙂

Ich entschied mich für Gäng Phet Gai – Tofu mit Gemüse in Rotem Curry, leicht scharf – und wartete gespannt auf das Essen. Das kam sehr schnell – und sah schon mal sehr schön aus, so wie es angerichtet war. Und es schmeckte mindestens genauso lecker, wie es aussah: viel frisches Gemüse, frisch zubereitet und genau so gebraten, dass es noch schön Biss hat und schmeckt. Auch der Tofu war gut zubereitet und passte toll zum Curry. Alles gewürzt mit einer feinen Schärfe (die ich als genau richtig empfand) und Zitronengras, das den passenden frischen Akzent dazu setzte. Dazu gab es Basmatireis.

Hervorzuheben ist unbedingt der sehr freundliche Service. Auf meine Nachfrage nach veganen Gerichten erzählte er uns begeistert, dass sie da viel experimentiert hätten, weil viele Gerichte im Original Fischsoße enthalten, und dass die veganen Rezepte dann häufig eine andere Art der Zubereitung brauchen, damit sie genauso gut schmecken.

An Werktagen wird mittags ein Büffet angeboten, das auch immer zwei vegetarische Gerichte – davon häufig auch eines vegan – beinhaltet. Wer sichergehen möchte, kann vorher anrufen, dann wird das Büffet so geplant, dass auf alle Fälle etwas veganes dabei ist.

Fazit: Das war nicht unser letzter Besuch dort! Bei so viel Auswahl sind da noch einige Gerichte zu probieren. Außerdem ist es eine tolle Sache, dass das Restaurant so auf vegane Essenswünsche eingeht, was unbedingt auch mit entsprechender Nachfrage honoriert werden sollte

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