Ein perfekter Tag…


, um 21 km zu laufen 🙂

Geplant war es nicht. Die Idee für einen längeren Lauf (also so etwa 16 km) entstand eigentlich, weil wir gestern ein Carsharing-Auto hatten, dessen Stellplatz am anderen Ende der Stadt (im Grunde genommen schon etwas außerhalb) ist. Das mussten wir heute vormittag zurückbringen – und weil der Rückweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln auch 50 Minuten gedauert hätte, beschloss ich, dass ich den auch gleich laufenderweise zurücklegen könnte.

Nun hatte ich heute früh auch noch unheimliches Glück mit dem Wetter. Ich lief los bei Sonnenschein und -1 °C. Teilweise waren die Gehwege etwas glatt, und ich musste aufpassen, dass ich mir den langen Lauf nicht vermassele, indem ich mich auf die Nase lege. Den ersten Teil der Strecke lief ich an der Straße entlang. Verrückterweise kam mir die gelaufene Strecke kürzer vor als eine halbe Stunde vorher, als ich die gleiche Strecke auf dem Hinweg mit dem Auto gefahren war…

Nach ein paar Kilometern bog ich Richtung Stadtwald ab. Auf den Wiesen verzog sich gerade der Nebel, und zwischen den Bäumen schien von Osten die Sonne durch. Außer ein paar anderen Läufern und Nordic Walkern war niemand unterwegs, und ich genoss das Gefühl, an einem so schönen Morgen einfach bei mir und mit mir unterwegs zu sein. Im Wald traf ich dann auch noch völlig ungeplant auf die ausgeschilderte 8-km-Waldlaufstrecke, auf der ich wiederum völlig allein war.

Schneller als gedacht war ich dann schon wieder Richtung Stadt und beschloss, den Rest des Wegs auf meiner „Hausstrecke“ am Fluss entlang zu laufen. Irgendwann waren es 16 Kilometer, ich war immer noch fit, genoss das Laufen und wollte die Strecke noch etwas verlängern. Und irgendwann dachte ich mir: „Hey, wenn du jetzt heim läufst, kommst du mit 19 Kilometern dort an – und fragst dich, ob du nicht auch noch die restlichen zwei Kilometer hättest laufen können.“

Also lief ich noch eine Schleife durch die Stadt und eine in unserem Viertel um den Block und kam mit ziemlich genau 21 Kilometern heim. Das Ganze in nur etwas mehr als zwei Stunden (obwohl ich mir eigentlich vorgenommen hatte, die lange Runde etwas ruhiger anzugehen. Aber irgendwie kann ich das nicht…).

Der Rest des Tages war Erholung, Regeneration und das schöne Gefühl, es geschafft zu haben 🙂

In diesem Sinne: Halbmarathon, ich komme!

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